StartBauen und WohnenRezept gegen Magenknurren: neuer Boden für die Schulmensa

Rezept gegen Magenknurren: neuer Boden für die Schulmensa

Schule am Mainbogen, Frankfurt am Main: Sanierung mit effizienten System-Lösungen von Ardex

Witten, 1. Juli 2020. Nach einem Wasserschaden in einer Frankfurter Gesamtschule mussten die Böden in der Mensa und in den angrenzenden Räumen herausgerissen werden. Monatelang gab es deshalb kein Mittagessen für die Schüler. Dank des Schnellestrichs ARDEX A 58 konnte der neue Boden dann schnell verlegt werden. Die Bodenleger setzten auf System-Lösungen von Ardex.

Die Frankfurter Schule am Mainbogen bietet ihren Schülern eine pädagogische Mittagsbetreuung. Nach dem Essen und den Hausaufgaben können sie den Nachmittag gemeinsam mit ihren Freunden bei Spiel, Sport und Musik an der Schule verbringen. Doch das Mittagessen in der Schule musste monatelang ausfallen. Der Grund: An der Wasserleitung war ein Ventil geplatzt. Das passierte ausgerechnet an einem Wochenende, und so konnte das Wasser zunächst unbemerkt aus dem zweiten Obergeschoss bis hinunter in die Mensa im Erdgeschoss fließen. „Die Trockenbauwände waren vom Schimmel befallen und mussten demontiert werden. Auch Bodenbelag und Kleber waren geschimmelt“, berichtet Alper Demir, Projektleiter bei der Polygonvatro GmbH. „Deshalb musste im Erdgeschoss der feuchtgewordene Estrich komplett rausgerissen werden.“ Bei der Koordination der Sanierungsarbeiten wurden laufend Messungen durchgeführt, um den Schimmelprozess zu überwachen. „Nach der Freimessung konnten wir den Estrichlegern dann endlich grünes Licht geben.“

Die Zeit war knapp, denn die nächsten Gewerke sollten schnellstmöglich weiterarbeiten können. Zudem war eine Estrichdicke von mindestens 40 mm erforderlich. Daher empfahlen die Profis von EFT Erez Fußbodentechnik aus Dreieich den Schnellestrich-Zement ARDEX A 58. „Wir vertrauen da voll auf die Erfahrung der beauftragten Unternehmen. Denn diese treten schließlich in Gewährleistung“, so Alper Demir.

Der Estrich musste auf einer Fläche von rund 700 qm eingebracht werden. Wie jeder Estrichzement wurde der Schnellestrich ARDEX A 58 mit Sand und Wasser angemischt. Anschließend wurde er in die Räume gepumpt, verteilt, verdichtet und mit der Latte abgezogen. Für eine ebene Verlegefläche wurde der Estrich mit der Bodenspachtelmasse ARDEX CL 100 ausgeglichen. Sie ist für Zementestriche, Calciumsulfatestriche, Gussasphaltestriche, Magnesitestriche und Betonböden geeignet.

„Bei so großen Flächen ist die lange Verarbeitungszeit des ARDEX A 58 ein großer Vorteil“, sagt Rahmi Erez von EFT. „Für das Verteilen und Glätten haben wir gute zwei Stunden Zeit.“ Gleichzeitig ist die Trocknungsdauer kurz: „Nach drei Tagen war der Estrich trocken“, so Rahmi Erez. Mit seiner hohen Festigkeit und dem optimierten Schwundverhalten ist der Schnellestrich-Zement der ideale Untergrund für alle Belagsarten. Nach einem Tag ist er verlegereif für Fliesen, Naturwerkstein und Betonwerksteinplatten und nach vier Tagen für elastische und textile Beläge sowie für Parkett.

Wie ist das so schnell möglich? Das erklärt Ardex-Experte Andreas Frauenhoff: „Beim Schnellestrich ARDEX A 58 wird das Anmachwasser nahezu vollständig kristallin gebunden – es muss nur wenig Wasser austrocknen. Und da dem Estrichmörtel nur wenig Wasser entzogen wird, erhärtet er nahezu schwind- und spannungsfrei. Der Schwund ist sogar rund 80 Prozent geringer als bei herkömmlichem Estrich.“

Im System geblieben
Auch für die Bodenleger war der Einsatz des Schnellestrichs von Vorteil. Robert Scherz, Projektleiter bei der August Karp Raumgestaltung GmbH in Frankfurt am Main berichtet: „Das gab uns mehr Planungssicherheit. Der Schnellestrich trocknet schnell und ist für uns bereits nach 4 Tagen verlegereif. Dadurch können wir unsere Einsatzzeiten perfekt koordinieren.“ Um den weiteren Aufbau zu planen, hat sich der Bodenspezialist erst einmal über den verwendeten Estrich informiert. „Wir bleiben gerne im System. Da sehen wir die Industrie als Partner“, sagt Robert Scherz. „Aus Erfahrung wissen wir: So erhalten wir die beste Unterstützung, auch wenn einmal etwas nicht so gut funktionieren sollte.“

Ardex stellte eine entsprechende Aufbauempfehlung zur Verfügung. Den idealen Untergrund für den Kautschukbelag erzielten die Bodenleger mit dem Grundierkonzentrat ARDEX P 52 als Haftbrücke. Scheinfugen wurden mit dem Zwei-Komponenten Schnellreparaturharz ARDEX P10 SR gefüllt. Um eine ausreichende Ebenheit zu erzielen, wurde die Bodenspachtelmasse ARDEX CL 100 eingesetzt. Der Randdämmstreifen ARDEX TP 50 verhindert unter anderem, dass die Spachtelmasse in die Fugen gelangt. Dank verbesserter Klebeeigenschaften lassen sich diese einfach anbringen. So waren die Handwerker auch mit der Verarbeitung der Materialien sehr zufrieden. „Uns ist es wichtig, dass die Mitarbeiter gut damit arbeiten können. Denn wenn ich auf einer Seite spare, die Verarbeiter aber schimpfen, nützt das keinem“, so Robert Scherz.

Anschließend wurde der Kautschukbelag noraplan stone acoustic aufgebracht. Der Vorteil: Kautschukbeläge halten einer hohen Frequentierung stand. Dazu sind die rutschfest und schalldämmend.

Mit Volldampf zum Mittagessen
Durch den Einsatz des Schnellestrichs ARDEX A 58 konnte der neue Boden schnell eingebracht werden. Die rund 700 Schüler dürfen sich wieder auf eine entspannte Pause in ihrer Mensa freuen.

Die Ardex GmbH ist einer der Weltmarktführer bei hochwertigen bauchemischen Spezialbaustoffen. Als Gesellschaft in Familienbesitz verfolgt das Unternehmen seit fast 70 Jahren einen nachhaltigen Wachstumskurs. Die Ardex-Gruppe beschäftigt heute über 3.300 Mitarbeiter und ist in mehr als 50 Ländern auf fast allen Kontinenten präsent, im Kernmarkt Europa nahezu flächendeckend. Mit mehr als zehn großen Marken erwirtschaftet Ardex weltweit einen Gesamtumsatz von mehr als 820 Millionen Euro.

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