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Praktische Empfehlung zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen

Stiftung Digitale Bildung stellt Merkblatt zur außerschulischen Mediennutzung vor

Germering, 30. Juli 2021. Durch das zunehmende digitale Lernen erhöhen sich die Bildschirmzeiten der Kinder und Jugendlichen, so dass auch die Frage der außerschulischen Mediennutzung immer wichtiger wird. Daher hat sich die gemeinnützige Stiftung Digitale Bildung an einem Projekt in Germering bei München beteiligt, das sich das Ziel gesetzt hat, eine Empfehlung für die Mediennutzung in den Jahrgangsstufen 1 – 10 zu erarbeiten. Ein entsprechender Flyer mit konkreten inhaltlichen und zeitlichen Vorschlägen steht jetzt zum freien Download unter https://wir-sind-germering.de/projekt/mediennutzung bereit.

Mit dem Ziel, die Nutzung von Handy & Co. durch ihre Kinder in vernünftige Bahnen zu lenken, starteten Eltern im Arbeitskreis „Schule-Wirtschaft“ im Münchner Vorort Germering ein Projekt zur Erarbeitung einer Empfehlung für die Mediennutzung. Das Projekt sollte Lösungsvorschläge liefern auf Fragen wie etwa: Wie viel Zeit sollen Kinder in welchen Jahrgangsstufen mit ihren digitalen Geräten insgesamt maximal verbringen? Welcher Anteil davon kann mit Spielen oder Videos verbracht werden? Welche Kommunikationsanwendungen, wie z.B. Skype oder Whatsapp, können/sollen genutzt werden?

In einer Online-Befragung wurden Eltern von Kindern der verschiedenen Schularten um ihre Einschätzung der Vorschläge des Arbeitskreises und insbesondere um eine Stellungnahme gebeten, welche Mediennutzungszeit (soziale Medien, Spiele, Videokonsum) sie in den einzelnen Klassenstufen für angemessen halten. 400 Eltern aus Germering und Umgebung beteiligten sich an der Befragung. Entsprechend dem Ergebnis der Befragung wurden die Vorschläge angepasst und schließlich im Flyer „Empfehlung zur außerschulischen Mediennutzung“ dokumentiert.

Flyer für die häusliche Pinwand mit klaren Zeitvorgaben
Der Flyer wurde für die häusliche Pinwand und daher einfach und übersichtlich konzipiert. Er liefert einen praktischen Überblick und bietet Eltern argumentative Unterstützung in der immer relevanteren Frage einer angemessenen Nutzung digitaler Medien. Es werden konkrete Regeln zum Umgang mit Smartphones und den verschiedenen Kommunikations-Apps vorgeschlagen, differenziert für die 1. bis zur 10. Klasse. Dabei werden klare Zeitvorgaben für die maximale Mediennutzungszeit der verschiedenen Jahrgangsstufen genannt, wie z.B. 60 Minuten täglich für die außerschulische Mediennutzung in den Klassenstufen 1 – 4.

Stiftungsgründer Jürgen Biffar, der zusammen mit seiner Ehefrau Michaela Wienke am Arbeitskreis beteiligt war, ist begeistert von der großen Resonanz, die das Projekt bereits erfahren hat: „Allein die hohe Rücklaufquote von 400 Antworten der rund 2000 angeschriebenen Eltern zeigt, dass offenbar großer Bedarf an Unterstützung bei der Frage einer angemessenen Mediennutzung besteht. Gleichzeitig hat die aktive Mitwirkung so vieler Eltern von Kindern aller Schularten sicherlich zur Praxistauglichkeit und Alltagsnähe unserer Vorschläge beigetragen.“

Die gemeinnützige Stiftung Digitale Bildung wurde 2019 von Michaela Wienke und Jürgen Biffar aus der Überzeugung heraus gegründet, dass zur Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit – Digitalisierung, Globalisierung und Klimawandel – ein höheres Bildungsniveau in allen Bevölkerungsschichten erforderlich ist. Erreichbar ist das Ziel deutlich erhöhter Lernerfolge aus Sicht des Stifterehepaars durch digitale Mittel. Als Gründer und bis 2019 Geschäftsführer von DocuWare, einem international renommierten Anbieter von Cloud-basierten Lösungen für Dokumentenmanagement und Workflow-Automation, verfügt Jürgen Biffar über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Softwareentwicklung. Die Stiftung hat ein Kompetenzzentrum aufgebaut, das mit über 90 Mitarbeitenden an drei Standorten in Germering, Eichstätt und Sofia wissenschaftliche und softwaretechnische Expertise vereint, um digitale Lernwerkzeuge zu entwickeln, die sich vollständig an bestehenden Lehrplänen deutscher Schulen ausrichten. Die Lernprogramme mit dem Namen „BRAINIX“ werden als „Software as a Service“ von einem zentralen Rechenzentrum zur Verfügung gestellt, so dass kein Wartungsaufwand für die Schulen entsteht.

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