StartAuto und VerkehrE-Carsharing: Grüne Alternative ohne Risiko?

E-Carsharing: Grüne Alternative ohne Risiko?

E-Carsharing verbindet die Vorteile der Elektromobilität mit individueller Mobilität ohne eigenes Auto – und punktet dabei in Sachen Nachhaltigkeit.

Immer mehr Carsharer setzen in hohem Maße auf CO2-reduzierende Fahrzeuge. Laut dem Bundesverband Carsharing (BVC) ist mindestens jedes zehnte angemietete Auto ihrer Mietglieder elektrisch unterwegs. RUHRAUTOe, my-e-car oder WeShare sind Carsharing-Angebote die ausschließlich auf Elektroautos setzen. Share Now bietet ebenfalls bereits 100 % elektrische Flotten in Amsterdam, Madrid, Paris und Stuttgart und über 2900 elektrische Carsharing-Fahrzeuge in Budapest, Kopenhagen, Hamburg und München. In diesen Städten sieht der Nutzer in der App , welches der Fahrzeuge mit Strom fährt. Meistens wird die klimaneutrale Mobilität dabei über eine innovative Kombination von Carsharing, E-Autos und Stromtankstellen, angetrieben mit 100 % erneuerbarem Strom aus regenerativen Energien wie beispielsweise regionaler Wasserkraft angeboten. E-Carsharing ist also eine durchaus interessante, nachhaltige Alternative zu Carsharing mit Verbrennern. Doch was gilt es zu beachten?

Was kostet E-Carsharing?
Auf der Kostenseite für die reine Nutzung gibt es keine bösen Überraschungen. Die Anbieter unterscheiden bei ihren Tarifen (noch) nicht zwischen Elektroauto oder Verbrenner. Bei Share Now zum Beispiel kostet die Elektroausführung in der Kategorie M (BMWi3) genauso viel wie der 1er BMW als Verbrennervariante – nämlich 0,31 EUR/Min. bzw. 17,99 EUR ab zwei Stunden plus 0,19 EUR pro gefahrenem Kilometer. Der Tag liegt bei 69,99 EUR plus 0,19 EUR/km. Das klingt gut! Dann also gleich zur nächsten guten Nachricht: Auch das Nutzen der E-Carsharing Angebote ist denkbar einfach.

Einsteigen und losfahren: So geht“s!
Meistens registrieren sich Nutzer, die ein E-Auto haben wollen, in einer App des Anbieters. Je nach Carsharing-Anbieter bekommen sie dort die Informationen, die sie brauchen, um das Fahrzeug zu starten und loszufahren. Bei stationsbasiertem E-Carsharing stehen die Fahrzeuge auf festen Parkplätzen der Sharing-Firma. Im Free-Floating-Modell hat die Fahrzeug-Flotte keine festen Parkplätze, sondern die Autos stehen da, wo sie vorhergehende Nutzer abgestellt haben. Zu sehen sind die verfügbaren Autos in der App. E-Autos sind gekennzeichnet. Bestenfalls anzutreffen sind sie an einer E-Ladesäule – aber dazu gleich noch mehr. Den Ladestand der Fahrzeuge sehe ich im Falle von bei Share now ebenfalls in der App.

Wie werden die Autos geladen?
Stehen E-Autos an E-Ladesäulen, kann das Ladekabel einfach meist mit Hilfe einer Keycard abgezogen werden und kommt in den Kofferraum. Und schon geht“s los! Je nach Carsharing-Anbieter werden die Autos dann irgendwo abgestellt oder müssen an den Abholort zurückgebracht werden. Die Reichweiten variieren je nach Fahrzeugmodell. E-Autos können an E-Ladesäulen auch zwischendurch aufgeladen werden. Gefunden werden diese meist über die App. Lassen Nutzer ein Fahrzeug nicht nur irgendwo stehen, sondern laden es auf, wird das den Kunden von beispielsweise Share Now sogar mit 5 EUR vergütet. Der finanzielle Aufwand fürs eigentliche Carsharing reduziert sich so also wieder. Wer nun neugierig geworden ist und beispielsweise mal im Urlaub E-Autos kennenlernen will, kann das auch bei Autovermietungen tun.

Gibt es auch E-Mietautos?
Das Angebot steigt und viele große und auch kleinere Vermieter haben inzwischen Elektroautos im Programm wie etwa Avis, Sixt, Europcar oder Starcar. Je nach Angebot kann so ein Auto für ein paar Stunden, einige Tage, Wochen oder sogar Monate gemietet werden. Viele Nutzer finden es interessant, auf diesem Weg ein E-Auto einfach mal auszuprobieren, weil etwa ein Neukauf ins Haus steht. Da kann es reizvoll sein, den Autovermieter häufiger zu wechseln, um an andere Modelle zu kommen. Oder in verschiedenen Städten die Apps unterschiedlicher Carsharer herunterzuladen, um diverse E-Modelle zu testen, klingt verlockend. Doch Achtung! Bei jedem Anbieter variieren die Versicherungsbedingungen.

Vorsicht: Restrisiko – selbst bei Vollkaskoversicherung
Meistens sind zwar sämtliche Fahrzeuge der Carsharing-Flotte vollkaskoversichert und die Kosten für Haftpflicht- und Kaskoversicherung in den Fahrtkosten enthalten. Bei einem selbstverschuldeten Unfall beträgt die Selbstbeteiligung am gemieteten Carsharing-Fahrzeug selbst jedoch schnell zwischen 600 und 1.500 Euro je nach gewähltem Tarif. Hier ist Vorsicht geboten! Doch dieses Restrisiko muss nicht sein. Die Selbstbeteiligungsversicherung von carassure übernimmt die anfallenden Kosten für die Selbstbeteiligung von bis zu 3.000 EUR im Schadenfall – ganz gleich von welchem Anbieter. Die Versicherung ist schnell und unkompliziert online abzuschließen. Bei carassure gibt es neben der Absicherung des Carsharings ebenfalls die Möglichkeit den Selbstbehalt bei der Mietwagennutzung zum Beispiel im Sommerurlaub abzusichern. Und so ist das bis dahin einzig verbliebene Restrisiko ebenfalls ausgeschlossen. Bleibt also nur: einsteigen und nachhaltig losdüsen!

Hinter der Selbstbeteiligungs-Versicherung carassure steckt die JHC Service GmbH (JHC), ein Assekuradeur mit Sitz in Köln. Die JHC Service GmbH arbeitet mit der MARTENS & PRAHL-Gruppe zusammen, einem der großen deutschen Versicherungsmakler mit mehr als 650 Fachkräften in der gesamten Bundesrepublik in über 70 Partnerbüros, und kombiniert jahrelanges Know-how im Maklerbereich mit neuesten Vertriebswegen und Produkten. Die JHC deckt für ihre Kunden sicher und professionell den Bedarf an innovativen Versicherungslösungen.

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