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Dienstag, Oktober 4, 2022
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Medienpreis des Deutschen Nationalkomitees Denkmalschutz (DNK) für ZDF/3sat-Kulturdoku

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Mainz (ots) –

Die Kulturdokumentation „Welterbe in Gefahr – Wieviel Macht hat die UNESCO noch?“ von Kathrin Schwiering, Redaktion: Bettina Petry (ZDF/3sat), erhält den Medienpreis des „Deutschen Preises für Denkmalschutz“. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird am 7. November 2022 in den Mozart-Sälen in Hamburg verliehen. Die Dokumentation ist noch bis 18. Dezember 2025 in der 3satMediathek verfügbar.

Ihre Wahl begründet die Jury des DNK wie folgt: „In ihrem Beitrag beleuchtet die Autorin Vor- und Nachteile einer Nominierung auf der Welterbeliste und hinterfragt die mitunter inflationär wirkende Neueinschreibungspraxis. Auch die scheinbare Konzeptlosigkeit im Umgang mit dem Welterbe und die Hilflosigkeit gegenüber aktuellen Entwicklungen werden anhand authentischer Statements und überzeugender Bilder reflektiert. Dies alles geschieht sensibel und kompetent in einer konzentrierten, spannenden Auseinandersetzung ohne Alarmismus.“

Der Titel „UNESCO-Welterbe“ ist begehrt, bringt er doch viel Aufmerksamkeit und Geld. Aber der Schutz der Welterbestätten wird immer schwieriger. Das stärkste Mittel der UNESCO im Kampf gegen Bauwut und Übertourismus war bisher die Androhung, den Welterbe-Titel abzuerkennen. Manchmal reichte die Drohung aus, um – wie in Wien – megalomane Bauvorhaben zu stoppen. Doch immer öfter laufen diese Drohungen ins Leere. Kathrin Schwiering beschäftigt sich in der Kulturdokumentation „Welterbe in Gefahr – Wieviel Macht hat die UNESCO noch?“, die am Samstag, 18. Dezember 2021, in 3sat erstausgestrahlt wurde, mit der Frage, wie reformbedürftig das UNESCO-Label ist und nimmt dabei die wichtigsten europäischen Streitfälle in den Fokus: Venedig, Liverpool, Dresden, Berlin und Wien.

Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz vergibt jährlich den „Deutschen Preis für Denkmalschutz“. Der Preis ist die höchste Auszeichnung in diesem Bereich und gilt herausragenden Leistungen zur Bewahrung des baulichen und archäologischen Erbes sowie beispielhafter Vermittlung der Anliegen und Ziele von Denkmalschutz und Denkmalpflege.

Ansprechpartnerin: Marion Leibrecht, Telefon 06131 – 70-16478;
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