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Medien / Kultur3sat: "WissenHoch2" zum Weltherztag über Herzgesundheit / Mit einer neuen Wissenschaftsdokumentation und einer neuen Ausgabe von "scobel"

3sat: „WissenHoch2“ zum Weltherztag über Herzgesundheit / Mit einer neuen Wissenschaftsdokumentation und einer neuen Ausgabe von „scobel“

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Mainz (ots) –

Donnerstag, 29. September 2022, ab 20.15 Uhr
Erstausstrahlungen

Die moderne Herzmedizin ließ die Herzinfarkt-Sterblichkeit in den vergangenen zehn Jahren um fast die Hälfte zurückgehen. Doch Herz-Kreislauferkrankungen sind immer noch die häufigste Todesursache in den Industrieländern. „WissenHoch2“ befasst sich anlässlich des Weltherztags am Donnerstag, 29. September 2022, um 20.15 Uhr in der Dokumentation „Die Herz-Revolution – wie wir gesünder alt werden“ mit Herzgesundheit. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, folgt „scobel – Herz intakt?“. Darin diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen unter anderem über Kardiopsychologie.

Die Dokumentation „Die Herz-Revolution – wie wir gesünder alt werden“ von Berndt Welz stellt neue Behandlungsmethoden und Forschungen in der Kardiologie vor und erklärt, wie man mit Sport und Entspannungsübungen zur Herzgesundheit beitragen kann. Moderne Bildgebung stellt das Herz nahezu gläsern dar. Herzoperationen haben selbst für sehr junge oder sehr alte Menschen an Schrecken verloren. Kinderherzchirurgen beheben heute erfolgreich schwerste angeborene Herzfehler, die man früher nicht operieren konnte. „Vor allem Operationen von Neugeborenen sind kompliziert. Ihre Organe sind noch sehr klein, und das Herz ist kaum größer als eine Walnuss“, sagt der Kinderherzchirurg Prof. Jürgen Hörer. Auch alte Menschen mit Vorerkrankungen gewinnen durch den rasanten medizinischen Fortschritt an Lebensqualität, denn viele Eingriffe werden mittlerweile schonend mit kleinen Schnitten über die Gefäße zum Herz vorgenommen. Mit spezieller KI geschulte OP-Roboter erledigen Routine-Katheter-Eingriffe genauer als die Hände des Menschen. Damit es gar nicht zu Herzkomplikationen kommt, sollten gesunde Menschen und solche, die eine Herz-OP hinter sich haben, eine klare Prämisse befolgen: die Kraft des Herzens zu erhalten. Und: Das Herz ist ein Muskel, der sich trainieren lässt. Das geht mit Bewegung und Sport einerseits und Ruhe und Entspannung andererseits. Ständig den Herzmuskel zu trainieren, so Expertinnen und Experten, sei genauso wichtig wie das tägliche Zähneputzen.

Im Anschluss, um 21.00 Uhr, folgt die Sendung „scobel – Herz intakt?“. Das Herz ist ein Hochleistungsorgan. Die Gesundheit des nur rund 300 Gramm schweren Muskels ist untrennbar mit der Psyche verbunden. Etwa 30 Prozent aller Infarkte haben psychische Ursachen. Stress, Depressionen, posttraumatische Belastungsstörungen und psychosoziale Probleme können das Herz krank machen. Das belegen zahlreichen Studien. Bereits seit der Antike ist bekannt, dass die Psyche, das Konsumverhalten und die Lebensweise eine entscheidende Rolle bei der Herzgesundheit spielen. Auch die alte indische Lehre des Ayurveda weiß: Wenn sich die Seele beruhigt, beruhigen sich auch Herz und Darm. Das noch relativ junge interdisziplinäre Fach der Psychokardiologie erforscht diese Wechselbeziehungen und konnte in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche biologische Umstände und Verhaltensfaktoren dieser Beziehung festmachen. Was die Medizin über die Funktionsweise des Herzens weiß, wie es mit der Psyche verbunden ist und wo die moderne Herzmedizin steht, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen: Karl Heinz Ladwig, Professor für Psychosomatische Medizin an der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität München (TUM), Schwerpunkte u. a. Psychokardiologie, Psychoneuroimmunologie und Stressforschung, Dr. Franca Parianen, Neurowissenschaftlerin und Wissenschaftskommunikatorin, sowie Prof. Dr. Reinhard Friedl, Herzchirurg, (Psycho-) Kardiologe.

„WissenHoch2“ – ein Thema, zwei Formate: Um 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante wissenschaftliche Fragen; um 21.00 Uhr diskutiert Gert Scobel das Thema mit seinen Gästen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen.

Ansprechpartnerin: Marion Leibrecht, Telefon: 06131 – 70-16478;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Die Dokumentation als Video-Stream: https://pressetreff.3sat.de/mediathek/video/1895?cHash=1bfa2d9ff8b3ad8032ef193b14ea3b5b

Fotos sind erhältlich über ZDF-Kommunikation, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/wh2

„Scobel“ bei YouTube: https://youtube.com/scobel

3sat – das Programm von ZDF, ORF, SRG und ARD

Pressekontakt:

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HA Kommunikation/3sat Presse
Telefon: +49 – (0)6131 – 70-12121

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