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Montag, Dezember 5, 2022
Gesundheit / MedizinAntibiotika bei Halsschmerzen? - Reckitt unterstützt Aufklärungskampagne für einen verantwortungsvollen Gebrauch von Antibiotika

Antibiotika bei Halsschmerzen? – Reckitt unterstützt Aufklärungskampagne für einen verantwortungsvollen Gebrauch von Antibiotika

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Heidelberg (ots) –

Die unnötige Einnahme von Antibiotika kann zu Resistenzen führen, sodass Antibiotika ihre lebensrettende Wirkung verlieren. Anlässlich der Weltantibiotikawoche der Weltgesundheitsorganisation (WHO) setzt sich Reckitt mit der Marke Dobendan im Rahmen der Kampagne „Antibiotika bei Halsschmerzen?“ für einen verantwortungsvollen Einsatz von topischen Antibiotika ein – um Antibiotika-Resistenzen, eine der größten medizinischen Herausforderungen der modernen Medizin, entgegenzuwirken.

Antibiotika bei Halsschmerzen?

Halsschmerzen gehören zu den häufigsten Gründen für eine unnötige Einnahme von Antibiotika. Und das, obwohl 80 Prozent der Halsschmerzen viral bedingt sind und eine Behandlung mit Antibiotika deshalb wirkungslos ist. Leider sind fälschlicherweise immer noch rund die Hälfte der Deutschen überzeugt, dass Antibiotika auch bei einem viralen Infekt wirken. [1] Hals- und Racheninfektionen äußern sich zumeist durch Halsschmerzen und eine zielführende Behandlung ist dann eine schmerzlindernde und entzündungshemmende symptomatische Lokaltherapie. Antibiotika haben keinen schmerzlindernden Effekt und tragen bei viralen Infektionen nicht zu einer schnelleren Genesung bei. Die Einnahme eines Antibiotikums ist in diesem Fall nicht nur wirkungslos, sondern nachteilig, denn sie kann die Entwicklung von Resistenzen fördern.

Resistente Bakterien können bis zu einem Jahr im Körper verbleiben [2] , auf Familie und Freunde übertragen werden [3] und sind somit ein Thema, das alle betrifft. Laut WHO waren antimikrobielle Resistenzen 2019 weltweit für mehr als 1.27 Millionen Todesfälle mitverantwortlich und könnten im Jahr 2050 global mit bis zu 10 Millionen Todesfällen jährlich Krebs als Todesursache zahlenmäßig übertreffen. [4]

Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika schaffen

Obwohl sich 60 Prozent der Menschen in Deutschland gut über Antibiotika informiert fühlen, wissen 71 Prozent nicht, dass auch freiverkäufliche Halsschmerzmittel in der Apotheke Antibiotika enthalten können [5], also ganz ohne vorherige Verschreibung vom Arzt oder der Ärztin. Reckitt hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, die gesellschaftliche Wahrnehmung in Bezug auf Antibiotika-Resistenzen zu schärfen, um die unnötige Antibiotika-Einnahme zu vermeiden und so der Ausbreitung von Resistenzen entgegenzuwirken.

In diesem Rahmen hat Reckitt bereits führende Expertinnen und Experten zu einem Round-Table zusammengebracht, um die fachliche Debatte um topische, rezeptfreie Antibiotika gegen Halsschmerzen zu fördern und konkrete Vorschläge für Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Der Expert:innen-Kreis fordert, das Thema Antibiotika-Resistenzen für Verbraucherinnen und Verbraucher transparenter zu machen und rät zu einer Rezeptpflicht für solche Arzneimittel.

Um zu klären, ob es sich um eine bakterielle oder virale Infektion handelt, kann ein Arzt oder eine Ärztin einen Rachenabstrich mittels Streptokokken-A-Schnelltest durchführen. Im Rahmen eines ersten Pilotprojektes unterstützte Reckitt Ärzte und Arztinnen mit insgesamt 32.000 dieser Rachenabstrich-Schnelltests. Ein häufigerer Einsatz dieser Tests korreliert mit einem selteneren Einsatz von Antibiotika und stellt damit einen wichtigen Schritt zur Vermeidung von Antibiotika-Resistenzen dar.

„Als Marktführerin der Kategorie Halsschmerzen [6] klären wir mit Dobendan darüber auf, wie Patientinnen und Patienten sich und ihre Liebsten schützen können, indem sie auf die unnötige oder unbewusste Einnahme von Antibiotika verzichten, insbesondere bei Halsschmerzen,“ sagt Julia Mellberg, Marketing Director DACH & Nordics, Health bei Reckitt. „Im Rahmen der Kampagne machen wir mit einem umfassenden Informationsangebot auf leicht umsetzbare Verhaltensänderungen aufmerksam. So kommen wir unserer Verantwortung nach, einen Beitrag zu einer gesünderen Welt zu leisten.“

Nachfragen lohnt sich

Jeder Einzelne kann seinen Beitrag leisten, um der Entstehung und Verbreitung von Antibiotika-Resistenzen entgegenzuwirken. Zum Beispiel indem nicht – in der falschen Annahme einer schnellen Schmerzlinderung – auf die Verschreibung von Antibiotika gedrängt wird und gemeinsam mit dem Arzt oder der Ärztin der Ursache für die Erkrankung auf den Grund gegangen wird. Auch aktives Nachfragen beim Kauf von nichtverschreibungspflichtigen Arzneimitteln in der Apotheke, beispielsweise bei Halsschmerzen, hilft, die Gefahr von Antibiotika-Resistenzen einzudämmen. Zuverlässig können die Symptome mit Dobendan gelindert werden – sicher, effektiv und ohne Antibiotika.

Um für den verantwortungsvollen Gebrauch von Antibiotika zu sensibilisieren, klären Reckitt und Dobendan im Rahmen der Aufklärungskampagne anlässlich der Weltantibiotikawoche der WHO auf. Damit unterstützt Reckitt das Anliegen der WHO, das Bewusstsein weltweit für die weitreichende Problematik von antimikrobiellen Resistenzen im Rahmen der „World Antimicrobial Awareness Week“ vom 18. bis 24. November unter dem Motto „Gemeinsam antimikrobielle Resistenzen verhindern“ zu stärken. Neben Out of Home Plakaten, Flyern, Patient-TV Schaltungen, Social Media Inhalten und Medienkooperationen finden Interessierte weitergehende Informationen auf der Kampagnen Webseite: www.dobendan.de/amr

[1] Harris interactive, Reckitt, 2022, n=1.000

[2] Costelloe C, et al. BMJ 2010;340:c2096

[3] World Health Organization. Antimicrobial resistance. Fact sheet, 2018. Available at: http://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/antimicrobial-resistance (accessed October 2021)

[4] Report of the UN Ad hoc Interagency Coordinating Group on Antimicrobial Resistance (2019); WHO

[5] Harris interactive, Reckitt, 2022, n=1.000

[6] Marktanteil Wert IQVIA, 09/2019-09/2022 Kategorie Halsschmerzen, Arzneimittel

Pressekontakt:

Pressebüro Reckitt
presse.reckitt@hkstrategies.com
+49 30 288758-77

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