Gastritis lässt sich in vielen Fällen mit bewährten Hausmitteln lindern. Kamillentee, Haferschleim, Kartoffelsaft und Schonkost beruhigen die Magenschleimhaut, reduzieren Entzündungen und fördern die Regeneration. Entscheidend sind eine magenschonende Ernährung, Stressreduktion und der richtige Einsatz natürlicher Helfer.
Brennende Magenschmerzen, Völlegefühl, Übelkeit – eine Gastritis macht den Alltag schnell zur Belastung. Die Entzündung der Magenschleimhaut entsteht häufig durch Stress, falsche Ernährung, Medikamente oder eine Infektion mit Helicobacter pylori. Neben ärztlicher Therapie spielen Hausmittel gegen Gastritis eine zentrale Rolle, um die Schleimhaut zu beruhigen und die Heilung zu unterstützen – sanft, kostengünstig und gut verträglich.
Was bei Gastritis im Körper passiert
Die Magenschleimhaut schützt den Magen vor aggressiver Säure. Bei einer Gastritis ist diese Schutzschicht geschwächt. Säure greift das Gewebe an – Schmerzen und Entzündung sind die Folge. Ziel aller Hausmittel ist es, die Schleimhaut zu entlasten, Säure zu puffern und die Regeneration zu fördern.
Bewährte Hausmittel gegen Gastritis
1. Kamillentee – der Klassiker
Kamille wirkt entzündungshemmend und krampflösend. Zwei bis drei Tassen täglich beruhigen den Magen und unterstützen die Heilung.
2. Haferschleim – Schutzfilm für den Magen
Hafer bindet überschüssige Säure und legt sich wie ein Schutzfilm über die Schleimhaut.
Zubereitung: 1 EL Haferflocken in 250 ml Wasser 5–10 Minuten kochen, abseihen, lauwarm trinken.
3. Kartoffelsaft – natürlich basisch
Frisch gepresster Kartoffelsaft neutralisiert Magensäure und fördert die Schleimhautregeneration. Morgens ein kleines Glas auf nüchternen Magen.
4. Heilerde – Säurebinder
Heilerde bindet Säure und Giftstoffe. Ein Teelöffel in Wasser eingerührt, 1–2× täglich vor den Mahlzeiten.
5. Ingwer in kleinen Mengen
Wirkt entzündungshemmend und fördert die Verdauung – bei empfindlichem Magen nur mild dosieren.
Magenschonende Ernährung – die Basis jeder Besserung
| Geeignet | Lieber meiden |
|---|---|
| Haferflocken, Reis, Zwieback | Kaffee, Alkohol |
| Banane, Apfelmus | Scharfes Essen |
| Gedünstetes Gemüse | Fettige Speisen |
| Kräutertees | Kohlensäure |
| Kartoffeln | Zitrusfrüchte |
Kleine, regelmäßige Mahlzeiten entlasten den Magen zusätzlich.
Stress als Auslöser – unterschätzt und wirksam
Chronischer Stress erhöht die Magensäureproduktion. Entspannungsübungen, Spaziergänge, Atemtechniken oder kurze Ruhepausen wirken oft so effektiv wie ein Medikament. Gastritis ist häufig ein Warnsignal des Körpers.
Wann Hausmittel nicht ausreichen
Bei anhaltenden Beschwerden über mehrere Tage, Blut im Stuhl, starkem Gewichtsverlust oder nächtlichen Schmerzen ist ärztliche Abklärung Pflicht. Besonders bei Verdacht auf Helicobacter pylori reicht Selbstbehandlung nicht aus.
Fazit
Hausmittel gegen Gastritis sind eine wirksame erste Hilfe: Kamillentee, Haferschleim, Kartoffelsaft und Schonkost beruhigen die Magenschleimhaut, reduzieren Entzündungen und fördern die Heilung. In Kombination mit Stressreduktion und angepasster Ernährung lassen sich viele Beschwerden spürbar lindern. Bei Warnzeichen ersetzt dies jedoch nicht den Arztbesuch.
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